FULBRIGHT FOREIGN LANGUAGE TEACHING ASSISTANTSHIP PROGRAMM (German)

Fulbright Austria (Austrian-American Educational Commission) lädt interessierte KandidatInnen zur Bewerbung um eine Teilnahme am FULBRIGHT FOREIGN LANGUAGE TEACHING ASSISTANTSHIP PROGRAMM ein.

Das Programm richtet sich an österreichische LehrerInnen, StudentInnen und JungakademikerInnen, die ein akademisches Jahr an einer amerikanischen Hochschule als FremdsprachenassistentIn verbringen und Unterrichtserfahrung im Fach Deutsch als Fremdsprache sammeln möchten.
TeilnehmerInnen haben weiters die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen an der Gastuniversität zu besuchen und die Einrichtungen der Universität für Forschungsarbeiten/Literaturstudien zu nutzen.

Bewerbungen werden ab dem 15. Oktober 2018 entgegengenommen. Die BEWERBUNGSFRIST FÜR DAS STUDIENJAHR 2019-20 ENDET AM 15. NOVEMBER 2018.

Die qualifiziertesten BewerberInnen werden Mitte Dezember zu einem Interview in Wien eingeladen. Wir weisen darauf hin, dass Kosten, die durch die Anreise zum Interview entstehen, nicht rückerstattet werden können.

Information session:
WHEN: Wednesday, October 17, 2018 @16:45-18:15
WHERE: Hörsaal C2, UniCampus Hof 2

Sollten Sie weiterführendes Informationsmaterial wünschen und/oder Fragen zum Programm haben, kontaktieren Sie bitte Dune Johnson DJohnson@fulbright.at oder besuchen Sie die Website www.fulbright.at.

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Marion Trestler: Vienna – London. Passage to Safety. Emigré portraits in photographs and words (German)

(Vortrag in deutscher Sprache)
Dienstag, 23. Oktober 2018, 18:30 Uhr
IWK | Berggasse 17 | 1090 Wien

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Marion Trestler erzählt über die Exilantinnen Alice Anson, Trata Maria Drescha, T. Scarlett Epstein, Marianne Gorge, Stella Mann, Claire Rauter, Stella Rotenberg, Alice Teichova.
Grundlage bildet ihr dokumentarisches Projekt Vienna – London, Passage to Safety, das die Lebensgeschichten von 21 Österreicherinnen und Österreichern beleuchtet, die in den 1930 Jahren vor dem Nationalsozialismus nach Großbritannien flüchteten und dort eine neue Heimat fanden.

Auf sehr persönliche Art und Weise hat sie sich den Lebensgeschichten, die sie in den einfühlsam geführten Interviews erfahren hat, genähert, und mit der Darstellung der vielgestaltigen, individuellen Erzählungen ist es nun gelungen, dieses Wissen über die Vergangenheit zugänglich, begreifbar und damit auch nachvollziehbar zu machen.
Marion Trestler lebt und arbeitet seit mehr als 30 Jahren in London. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Wien widmete sie sich der Fotografie. Sie konzentrierte sich zunehmend auf den dokumentarischen Aspekt des Fotografierens, der heute im Mittelpunkt ihres Schaffens steht.

Ihre Werke umfassen unter anderem eine fotografische Serie über das historische Areal der Leipziger Baumwollspinnerei in der Galerie Spinnerei archiv massiv in Leipzig (2008), zwei Einzelausstellungen zur Feier des 20. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung (2009 und 2010) sowie Destination UK: Immigrantinnen aus dem Nachkriegsösterreich (2013).
http://www.mariontrestler.com

 

Moderation: Christine Kanzler; Studium der Theaterwissenschaften, Erwachsenenbildnerin, Forschungsschwerpunkte: Biografieforschung, Exilforschung.

 

Digital Culture and Media: Das Ohr aus Illinois – Kybernetische Maschinen als lebhafte Artefakte (In German)

Jan Müggenburg ist Juniorprofessor für Medien- und
Wissenschaftsgeschichte am Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler
Medien der Leuphana Universität in Lüneburg. Er forscht zur Geschichte
Digitaler Kulturen und leitet gemeinsam mit Wolfgang Hagen das von der
DFG geförderte Projekt „Medien der Assistenz”. Jan Müggenburg ist Juniorprofessor für Medien- und
Wissenschaftsgeschichte am Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler
Medien der Leuphana Universität in Lüneburg. Er forscht zur Geschichte
Digitaler Kulturen und leitet gemeinsam mit Wolfgang Hagen das von der
DFG geförderte Projekt „Medien der Assistenz”.

Abstract:
»Ich war zu Tränen gerührt, als Murray Babcock mir an unserem
kybernetischen Institut eines Tages sagte: ›Ich habe diesen Dynamic
Analyzer gebaut, aber ich weiß immer noch nicht, wozu er eigentlich gut
sein soll«. Die Worte Heinz von Foersters über seinen Mitarbeiter
wirken auf den ersten Blick befremdlich. Als Ingenieur arbeitete Babcock
für Foerster in den 1960er Jahren am Biological Computer Laboratory
(BCL) der University of Illinois in Urbana-Champaign und hatte den
Auftrag, kybernetische Maschinen nach dem Vorbild biologischer
Funktionsweisen zu konstruieren. Der Dynamic Signal Analyzer sollte
eigentlich das nur wenige Millimeter große menschliche Innenohr
imitieren und gehörte zu den Vorzeigeprojekten des BCL. Wenn aber am
Ende eines mehrjährigen Projektes ein raum­füllender Apparat steht,
von dem selbst ihr Konstrukteur nicht mehr so richtig weiß, ›wozu er
eigentlich gut sein soll‹, dann ist in der Übersetzungskette von der
Natur zur Maschine scheinbar etwas aus den Fugen geraten.
In meinem Vortrag möchte ich zeigen, dass die vermeintliche Loslösung
von einem ursprünglichen Referenten jedoch nicht als Scheitern eines
Übertragungsprozesses aus der Natur in die Technik, sondern ganz im
Gegenteil als ein charakteristisches Moment kybernetischer Modellbildung
in den 1960er-Jahren verstan­den werden muss. Gerade _weil_ Babcocks
künstliches Ohr seine eigene Modell­wirklichkeit erzeugte, konnte es
als Projektionsfläche für die Erwartungen von militärischen
Mittelgebern, als Plattform zur Exploration von Theorien sowie als
Archiv für andere Modelle dienen. Die epistemologische Legitimität
kybernetischer Maschinen, so meine These, leitete sich nicht aus einer
möglichst exakten Nachahmung ihrer natürlichen Vorbilder ab, sondern
aus ihrer eigenen Performativität und Überzeugungskraft als lebhafte
Artefakte.

DI 22.05.2018, 18.00 UHr
Institut für Zeitgeschichte, Seminarraum 1
Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

Müggenburg_HvF_2018-05-22

The Complete Fanon: African Revoultion, Black Power Movement, and Neo-Colonial Imperialism (Greg Thomas)

On the 29th at 5pm a guest-lecture about Franz Fanon with Greg Thomas (Tufts University) will be held at the African Studies Department.

A revolutionary-psychiatrist and writer of African Revolution in
pan-Africanist terms, Frantz Fanon may have been critically “recognized”
in the U.S. academy of the West in the late 1980s and early 1990s. But
this belated move was made after certain social movements of 1960s and
1970s had revived his work which had been condemned by Western colonial
capitalism as well as many Western and Westernized Marxists.

Thanks especially to the Black Power Movement of North America and
beyond, all of Fanon’s four books circulated and once received due
attention in popular rather than elite bourgeois social spheres: namely,
The Wretched of the Earth, A Dying Colonialism, Toward the African
Revolution, and Black, Skin, White Masks – in chronological order of
French-to-English translation. Decades later, however, when neo-colonial
imperialism becomes hegemonic, there would be a superficial
academicization of “Fanon” that presents him as a “post-colonialist”
instead of anti-colonialist who both prophesies and opposes
neo-colonialism. The academic distortion of Fanon (and colonialism)
continues to reduce to him to a few pages of one, his first book-text,
the one which was written before the bulk of his anti-imperialist corpus
and his radical turn toward Africa, the “Third World,” and revolution.

This lecture contextualizes the study of Fanon by returning us to the
complete Fanon without the post-colonialist mythologies of
neo-colonizing Western academia. What else can we see in Fanonism as a
result?

Location:
Department of African Studies,
University of Vienna
Spitalgasse 2, Hof 5,
1090 Vienna
Seminar room 1 (1st floor)

Vortrag Greg Thomas_29_Mai_2018

Canada in Vienna, Vienna in Canada

In honor of the coinciding anniversaries of the Center for Canadian Studies and the University Campus, we are celebrating the research fest “Canada in Vienna, Vienna in Canada.” The event will take place from Friday, June 15 to Saturday, June 16, 2018 and will include conference presentations – most notably the 3rd Vienna Lecture in Canadian Studies by Käthe Leichter Visiting Professor Tegan Zimmerman and an address by the President of the Royal Society of Canada Chad Gaffield – as well as a concert and a poetry reading.

Further details can be found on our website http://canada.univie.ac.at/anniversary.

Please register by May 30 with helena.oberzaucher@univie.ac.at

We hope to see you there!

Coming Up: Last Breakfast of the Semester, June 12, 9am – 1 pm!

The semester is drawing to a close! Have you met all your deadlines yet? Did you know that ‘deadline’ in Welsh is dyddiad cau? If you want to know more about Wales (which is woefully underrepresented at the department) we might just have the thing for you! Come to our first Welsh-themed breakfast!

Take a well-earned break between those final essays and tests and and have a bite! Our monthly feast offers you a pause from studying in order to socialize and mingle with your fellow students over a tasty bite or sip.

PDF Invite

When: June 12, 9 a.m. – 1 pm

Where: Student Lounge, 1st floor

Hope to see you there!